Wie wirkt EioS

Trennung von Symptom und Ursache

EioS erklärt von Dr. med. Karlheinz Luxner

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Dr. med. Karlheinz Luxner
Facharzt für Neurologie und Neurologische Intensivmedizin
EioS-Studienleitung

Bei Menschen unterscheiden wir bewusstes (explizites) von unbewusstem (implizites) Lernen. In der Psychologie werden weiterhin ein inzidentelles (unbeabsichtigtes) Lernen und ein motorisches Lernen unterschieden. Jeder Art von Lernen ist gemein, dass die Abermilliarden Nervenzellen unseres Gehirnes sich nach einem bestimmten Muster miteinander verbinden und sogenannte Netzwerke bilden.

An diesen Kontaktstellen zwischen den Nervenzellen, den sogenannten Synapsen, können dann, bei entsprechender Reizung durch äußere Einflüsse, Informationen in Form eines bestimmten Trägerstoffes (Neurotransmitter) von einer Zelle an eine weitere übermittelt werden. Beim Lernprozess verändert sich das Nervensystem dahingehend, dass neue Verbindungen entstehen oder bestehende Verbindungen abgebaut werden oder dass die Effizienz vorhandener Verbindungen verändert wird. Aktuelle Forschungsergebnisse weisen darauf hin, dass eine kurz- und langfristige Effizienzveränderung der Kontaktstellen im Lernprozess belegt werden kann. Daraus kann geschlossen werden, dass diese Kontaktstellen zwischen Nervenzellen potenziell veränderbar sind, sich sozusagen dynamisch verhalten. Je nach äußeren Reizen und Einflüssen können daraus positive oder negative Empfindungen/Emotionen entstehen, abhängig davon, welche Botenstoffe durch das jeweils aktivierte und etablierte Netzwerk ausgeschüttet werden.

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Positive Empfindungen wie Freude, Glück, Belohnung und Zufriedenheit können dabei u.a. durch die Botenstoffe Dopamin, Serotonin, Noradrenalin, Endorphin und Oxytocin ausgelöst werden, dagegen besetzen u.a. die Botenstoffe Gammaaminobuttersäure (GABA) und Glutamat eher negativ besetzte Empfindungen wie Trauer, Resignation und Frustration.

Aufgrund der Veränderlichbarkeit der Kontaktstellen der Netzwerke von Nervenzellen kann der Lernprozess und damit die gefühlsbezogene Ausschüttung von Botenstoffen in therapeutischer Weise beeinflusst werden. Diesen Mechanismus macht sich EioS zunutze, um „falsch“ erlernte, unangenehme oder krankhafte Empfindungen zu einem äußeren Reiz oder Ereignis, zu löschen und dem Patienten die Möglichkeit zu eröffnen, neue Empfindungen dafür zu erlernen. Darauf beruht auch die Nachhaltigkeit der EioS Therapie.  

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